Wir unterstützen die folgenden Auslandseinrichtungen



Kindertagesstätte Betânia (Irmandade Evangélica Betânia)

www.irmandadebetania.com.br/alemao/

  • Anschaffung von gutem didaktischen Material um die Lernfähigkeit der Kinder zu fördern

  • Finanzierung eines Therapeuten, der kontinuierlich mit den Kindern arbeitet, die am schwersten gestört sind

  • Umsetzung eines Programmes zur Unterstützung der Familien und Verbesserung ihrer Lebensbedingungen


Wenn auch Ihnen die Kindertagesstätte Betânia wichtig ist, nehmen wir gerne Ihre Spende auf dem Konto der Gemeinde (bitte Stichwort "Betânia"angeben) entgegen:

Bankverbindung:
IBAN: DE09 5206 0410 0004 1020 70
BIC: GENODEF1EK1
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Waisenhaus


Waisenhaus des Vereins "Nandri-Kinderhilfe" in Südindien

Die Nandri Kinderhilfe e.V. ist ein Projekt, das die Emmausgemeinde seit vielen Jahren durch Kollekten und Spenden unterstützt. Wir danken allen Spendern, Paten, Sponsoren und Freunden der Nandri Kinderhilfe herzlich!

"Liebe Paten, Sponsoren und Freunde der Nandri-Kinderhilfe,

im Jahr 2007 haben wir eine Grundschule mit 100 hungernden Kindern übernommen. Nach 10 Jahren ist die Little-Flower-School (LFS) nun ein Vorzeigeprojekt. Das verdanken wir Ihnen - unseren Paten und Sponsoren! Sie sind die tragenden Säulen von Nandri. An dieser Stelle möchte ich auch den Spendern wie der Emmausgemeinde danken, die 898,- Euro überwiesen hat. Jeder Euro hilft einem bedürftigen Kind.

Ein Zyklon hat die Hälfte des Waldes, den Schulgarten und die 20 Bananenstauden vernichtet. Der Strom und die Wasserversorgung waren ausgefallen. Wir waren so froh über unser festes Haus, in dem wir Schutz fanden.

Bei meinem letzten Besuch verbrachte ich viel Zeit mit den Kindern der LFS. Neben Läusebehandlung, (die Kinder sind zu 95% läusefrei), Wundversorgung und das alljährliche Instandsetzen der Kinderkleidung haben wir auch gemalt, gespielt und in den mitgebrachten Büchern gelesen. Es gibt jetzt auf Anordnung der indischen Regierung eine gut sortierte Bibliothek. Leider fehlt den Kindern die Freude am Lesen, sie haben keine Vorbilder, kennen nur ihre Schulbücher.

Die mich begleitende Schneidermeisterin hat 26 Röcke für die älteren Mädchen genäht und ihnen beigebracht, wie man seine Kleidung repariert. Auf den Dörfern wird sie einige Frauen soweit ausbilden, dass diese ihr Wissen an andere weitergeben können.

Die erste Abiturientin der LFS lud mich zu ihrer Graduation ein. Sie wurde von katholischen Schwestern 4 Jahre lang zur leitenden Schwester ausgebildet. Es war eine große, sehr bewegende Feier, sogar der Landesbischof war anwesend. Dieses Institut wollte auch Nythia, ein sehr begabtes Mädchen der LFS, besuchen. Sie ist Vollwaise und der Onkel, bei dem sie nach dem Abitur lebt, schickt sie arbeiten, um ihre Mitgift zu bezahlen, wenn er sie bald verheiratet (sie ist 17). Als armes Waisenmädchen bekommt sie nur einen ungebildeten oder alten Mann. Ihr Leben wäre damit besiegelt, ihre Intelligenz verschwendet. Ich habe den Onkel aufgesucht und lange mit ihm diskutiert. Er ist bereit, Nythia ab Juni ins Sankt-Isabells-Kollege zu schicken, wenn wir gleichzeitig für die Ausbildung seiner Tochter sorgen. Manchmal muss man solch einem Deal zustimmen, um eine Begabung zu retten.

Unsere 19 Studenten habe ich ebenfalls besucht, um sie zu motivieren, ihre Noten zu sehen und über ihre Zukunftspläne zu sprechen. Es sieht gut aus, alle machen Fortschritte. Einen jungen Mann musste ich ablehnen, seine Noten waren nicht ausreichend. Die Ausbildung von Jugendlichen mit gutem Schulabschluss liegt mir besonders am Herzen. Wir hoffen, genügend Ausbildungspaten zu finden.

Ich habe dann die Irulardörfer besucht. Zuerst das neue Dorf Sirupinayur. Es besteht aus nur wenigen armseligen Strohhütten. Trotzdem war der Empfang großartig. Die Menschen freuen sich sehr, dass jemand in ihr abgelegenes Dorf kommt, Kinderkleidung und Schokolade mitbringt. Die Kinder haben getanzt, gesungen und versprochen, fleißig zu lernen.

Dann wurde die neue Dorfhalle in Pulikundram eingeweiht. Ein kleines apfelgrünes Haus, das den Namen des Erbauers trägt. Morgens findet dort die Betreuung der kleinen Kinder und am Nachmittag die Hausaufgabenhilfe für die Schulkinder statt. Danach gibt es das Schulessen. Seitdem sehen die Kinder gesünder aus und die Großen gehen auch alle zur Schule. Bei einigen lässt sich bereits eine Begabung erkennen.

Es arbeitet dort eine Freiwillige aus München. Sie ist ausgebildete Heilpflege-Erzieherin und wird der Kindergärtnerin 4 Wochen zur Seite stehen.

In Tondamanallur und Puthur hat Frau Kriessler, eine Heilpraktikerin aus Oberursel, wieder vielen Patienten geholfen. Die Medikamentenspende der Hohemarkapotheke war dabei sehr nützlich.

Unsere kleinen Projekte an der Küste habe ich ebenfalls besucht. In 2 Dörfern und in der LFS wurde meinen 80ster Geburtstag nachgefeiert, die Kinder beten täglich für mich und bitten Gott um ein langes Leben. Sie wissen genau, dass sich einiges verändern wird, wenn ich nicht mehr reisen kann oder Nandri in andere Hände geben muss.

Ich bin seit Jahren auf der Suche nach einem Nachfolger/ Nachfolgerin. Es wäre schön, wenn sich jemand melden würde, der unsere Arbeit schon kennt und etwas Zeit und Herzblut mitbringt. Auch im Vorstand brauchen wir Verstärkung. Jede helfende Hand ist hochwillkommen.

Für das Winterhalbjahr 2017/18 hätten wir gerne wieder Praktikantinnen für unsere Schule. Die Schule ist gut geschützt, durch eine hohe Mauer, einen Wachmann und eine Kamera. Die jungen Frauen sind hier sicherer als in deutschen Städten.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen alles Gute und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Ihre Monika Gerbas"

Im Juni 2017 wurde Monika Gerbas für ihre Arbeit in Indien das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Damit erfährt sie für ihren ehrenamtlichen Einsatz die Anerkennung und Wertschätzung, die sie verdient.

http://www.nandrikinderhilfe.de


Wenn auch Ihnen das Waisenhaus wichtig ist, nehmen wir gerne Ihre Spende auf dem Konto der Gemeinde (bitte Stichwort "Waisenhaus"angeben) entgegen:

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Solace Ministries

www.solacem.org/

Völkermord und Krieg in dem kleinen Land Ruanda im Jahr 1994 hatten über 800 000 brutal ermordete Tote zur Folge und hinterließen Tausende von Witwen und Waisen ohne jede Hilfe. Extreme Armut ist das Los dieser "Überlebenden", die ihre Häuser, Eltern, Ehegatten, Geschwister und Kinder verloren haben.
Solace Ministries verfolgt beim Einsatz das Ziel, den traumatisierten Opfern des Völkermordes und Krieges aus dem Jahre 1994 und anderen verletzten Menschen zu helfen durch:

  • Schaffung von Einrichtungen, wo sie Gemeinschaft miteinander haben und ihre Gefühle miteinander teilen können

  • Angebot christlicher Traumaberatung

  • Aufklärung über Rechte und juristische Möglichkeiten bei der Witwen- und Waisenhilfe

  • Klein-Kredit-Programme

  • Schulgeld und Unterrichtsmaterialien

  • Verteilung von Ziegen (als Einkommensquelle, Sicherung der eigenen Ernährung und Düngerlieferant für Gemüsegärten)

  • Heimbetreuung von Kranken, Versorgung mit Medikamenten

  • Unterstützung bei Ernährung und Bekleidung


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